Association
Le Thé vert, un Art de vivre

Über Japanischen Grünen Tee

Besonderheiten der bekanntesten Japanischen Grünen Tees

Der Sencha

Im Jahr 1738 entwickelt, ist er der populärste und am meisten getrunkene Tee Japans.

Sohen Nagatani, ein Produzent aus Uji (heute Kyoto) erfand eine neue Art der Herstellung von grünem Tee (schneller Übergang der Blätter vom Dampf zur Vermischung auf Japanischem Papier (Washi) und Trocknung).

Den Sencha kann man in zwei verschiedene Sorten unterteilen:

  • Der Futsumushi Sencha
    (futsu bedeutet „normal, gewöhnlich“ und mushi „gedämpft“)
  • Der Fukamushi Sencha
    (fuka bedeutet „tief“)

Der größte Unterschied zwischen den beiden ist die Dauer des Erhitzens im Dampf. Der Futsumushi Sencha durchläuft eine Erhitzung von 25 bis 30 Sekunden. Der Fukamushi Sencha wird über längere Zeit im Dampf erhitzt, was dazu führt, dass seine Blätter zerstückelter sind. Bei der Zubereitung entwickelt der Futsumushi Sencha ein leicht gelb-stichiges Grün und vereint harmonisch Süße, Bitter-Noten und Herbheit. Der Fukamushi Sencha ist von einem dunkleren Grün, er ist süßer und sein Aroma ist weniger stark als das des Futsumushi Sencha.

Der Gyokuro

Japanischer grüner Tee von höchster Qualität, man kann sagen, dass er der „Grand Cru“ der Japanischen grünen Tees ist.

Charakteristisch ist sein einzigartiger Geruch, sowie ein reicher Geschmack, rund und leicht süßlich..

Der Anbau von hochqualitativen Tees, wie dem Gyokuro und dem Tencha (Matcha) ist sehr besonders: Vor der Ernte sind die Plantagen mit Matten aus Schilfrohr bedeckt, um die Blüten und Teeblätter vor der Einstrahlung der Sonne zu schützen (Diese Technik des bedeckten Anbaus nennt sich „Oishita“).

Der Gyokuro muss mit sehr wenig Wasser bei einer niedrigen Temperatur und mit vielen Blättern zubereitet werden.

Der Tencha (Matcha)

Der Tencha ist ein Tee in Puderform, der bei Teezeremonien verwendet wird.

Genau wie der Gyokuro, wird er verdeckt angebaut und wird anschließend einem Reifeprozess, der ihn zum Matcha macht, unterzogen.

Dieser Tee wird nicht gekocht, sondern im kochenden Wasser aufgelöst. Er besitzt ein unvergleichliches Aroma und einen betörenden, einzigartigen Geschmack. Seine Zubereitung erlaubt es dem Trinker, all seine gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe aufzunehmen.

Der Bancha

Einfacher Tee wird wie der Sencha aus Sommerblättern hergestellt, was bedeutet, dass die Blätter aus späteren Zuschnitten stammen (dritter oder vierter Zuschnitt).

Der Bancha ist ein Tee mit weniger Geschmack als der Sencha und hat einen frischen und leichten Geschmack sowie eine angenehme Herbheit. Da er erfrischend wirkt, ist er nach einem Essen sehr angenehm. Vor allem steht der Bancha aber für eine riesige regionale Vielfalt, wie zum Beispiel dem Goishicha (Präfektur Kochi), dem Awabancha (Tokushima), dem Kurocha (Toyama) usw...Diese regionalen Teesorten sind nicht sehr marktgängig, aber sehr eigen und sehr interessant.

Der Genmaicha

Dieser Tee ist eine Mischung aus Bancha (oder Sencha minderer Qualität) und gerilltem Reis (die Proportionen werden vom Händler festgelegt). Manchmal wird auch Puffreis zugefügt.

Das besondere Aroma des gegrillten Reis' und die Frische des Sencha oder Bancha machen ihn zu einem sehr zarten Getränk, welches auch von Kindern und alten Menschen auf Grund des sehr geringen Koffeingehaltes bedenkenlos getrunken werden kann.

Der Hojicha

Er entsteht durch das Rösten von Sencha oder Bancha, was ihm einen leichten Geschmack und einen intensiven Duft verleiht. Das Rösten vermindert die Menge des enthaltenen Koffeins, der Tanine und Bitterstoffe.